Fahrwerk
Stoßdämpfer:
| Spax Even Keel | Hinten G 567-164 (14-fach verstellbar, mit Zusatzfeder) |
Koni-Dämpfer
| Vorn Nr. 82 1643 Stoßdämpfer-Patrone |
| Dto. | Hinten Nr. 80 2057
|
Kayaba (KYB)
| Vorn Nr. 665 007 Stoßdämpfer-Patrone |
| BOGE automatic | Vorn Nr. 32-034-01 / 22-748-0
|
Dto.
| Hinten Nr. 27-372-0 |
| Monroe Radial-Matic | Vorn Nr. MR-943 (für 412 Limo 8.72 – 7.73) |
| Dto. | Vorn Nr. MR-929 (für 411, 411 E, 411 L 68 – 7.72) |
| Dto. | Vorn Nr. MR-943 (für 412 Vari. 8.72 – 7.73) |
| Dto. | Hinten Nr. 6410 (für 411 alle 68 – 7.72 und 412 Limo alle) |
| Dto. | Hinten Nr. R-1587 (für 412 Vari. 8.72 – 74) |
Monroe Safe-Master
| Hinten Nr. 8893 (für alle 411 und 412 ohne 412 Vari) |
(teilweise entnommen Quelle: E-Teile der Clubzeitschrift-Ausgabe 1/89)
Eigene Anmerkung:
Die hinteren BOGE-Stoßdämpfer sind eingeschränkt noch lieferbar (z. B. über ebay-Anbieter). Bei Koni würde man eine Neuaflage ab 50 Paar je Achse herstellen, lt. meiner Nachfrage bei Koni.im Jahre 2008.
Hinterachse
Radlager
| Kegelrollen-Lager TIMKEN LM 78349 VT
|
| | Dichtrring Elring 14 - 48 63 11.3 |
| | VW-Teile-Nr. 411 501 315 C |
Bremsanlage
| Hauptbremszylinder | FAGH 209 25.5.1 |
| | ATE-Nr. 3.2120-7613.3 |
| Radbremszylinder | ATE-Nr. 03.3222-5111.3 |
| Bremsbacken hinten | TEXTAR 98 101 0171 00 04 (für alle 411/412) |
| Bremsbeläge vorn | TEXTAR 20107 1900 51 0 4 - T 252 |
(hier passen auch die Bremsbeläge vom Golf I / 19 mm Stärke)
Motor
Luftfilter (Vergaser)
| Purolator PM 1600 (VW 412 ab 09/1973) |
| | VW-Teile-Nr. 039 129 620 A
|
| | Purolator PM 1152 (VW 412 bis 08/1973) |
| | VW-Teile Nr. 022 129 620 |
| Ölfilter | Purolator PC 207 |
| | VW-Teile-Nr. 021 115 351 A |
Getriebeübersicht Typ 4
Texte und technische Hinweise stammen teilweise aus einer
Ausgabe der Clubzeitschrift In4mation von 1990, erstellt von Dr. Hilmar Walde.
VW hat, wie bei allen anderen Modellen, auch beim Typ 4 eine
Unmenge von Detailänderungen unter dem Blech während der knapp sechsjährigen
Produktionsdauer vollzogen. Diese Übersicht soll daher ein wenig Licht in die
Veränderungen beim Getriebe bringen und die schnelle Identifikation desselben
ermöglichen.
Sicher sind hier nicht alle Details erfasst. Aber vielleicht
kann der Eine oder Andere Leser ja etwas dazu beitragen.
1. Schaltgetriebe:
1.1 Kennzeichnung:
Alle Schaltgetriebe besitzen auf dem Getriebegehäuse
(Differenzialgehäuse) auf der Seite des angebauten Anlassers (ca. 25 cm
unterhalb) ein Gussauge, auf dem sich die Kennzeichnung befindet (nicht zu
verwechseln mit der 9 – 10-stelligen VW-Teile-Nr.). Meistens ist diese Nr.
unter einer dicken Öl- und Dreckschicht verborgen.
Die Kennzeichnung besteht aus zwei vorangestellten
Großbuchstaben (z. B. FE) und mehreren folgenden
Zahlen, bei denen es sich um eine fortlaufende
Fertigungsnummer handelt (also z. B. FE 25 05 3).
1.2 Grundsätzliches:
Die beiden Buchstaben geben Aufschluss darüber, für welchen
Motor bzw. für welches Modell (Limousine oder Variant) dieses Getriebe gedacht
war. Diese hat allerdings im Laufe des Produktionszeitraumes häufiger
gewechselt. Grundsätzlich gab es, wenn man von den wenigen 68 PS – Getrieben
absieht, zwei Getriebearten, ein „langes“ Limousinengetriebe (FA) und ein
„kurzes“ Variantgetriebe (FC bzw. zuletzt FE).
Die Untersetzungsunterschiede werden allein durch
unterschiedliche Zähnezahlen im Hinterachsantrieb erreicht. Das eigentliche
Getriebe ist übersetzungsmäßig immer identisch. Dieser Übersetzungsunterschied
beträgt bei gleicher Geschwindigkeit ca. 200 U/min. bzw. bei gleicher Drehzahl
ca. 6 km/h. Ursprünglich war der Untersetzungsunterschied als Kompensation der
im Abrollumfang kleineren Limousinenreifen (155 SR 15) gegenüber den
Variantreifen (165 SR 15) gedacht.
Dieses kann auf der Autobahn bei der Limousine eine
Benzineinsparung von ca. 1 Liter (bei gleicher Geschwindigkeit) auf 100 km
ausmachen. Andererseits bietet das „kurze“ Getriebe Vorteile beim
Anhängerbetrieb.
1.3 Produktionszeitraum:
Achtung: EC –
Getriebe können nur mit V – Motoren kombiniert werden!
| Buchst.-Komb. | Modell | Baujahr | Motor-Kenn-Buchst. | Übersetzung/Zähnezahlen
|
| EC | 411 Lim.
| 8.68 - 7.69
| V (68 PS)
| ? |
| EE | 411 Lim.
| 8.69 - 7.72
| Z (68 PS)
| ? |
| EF | 411 Var.
| 8.69 - 7.72
| Z (68 PS)
| ? |
| FA | 411 Lim.
| 8.69 - 7.70
| W (80 PS)
| 3.73 / 11 : 41 langes Getr.
|
| FA | 411 Lim.
| 5.72 - 7.72
| W (80 PS)
| Dto. |
| FA | 412 Lim.
| 8.72 - 7.73
| W (80 PS)
| Dto. |
| FA | 412 Lim.
| 8.73 - 5.74
| AN (85 PS)
| Dto. |
| FC | 411 Lim.
| 8.70 - 4.72
| W (80 PS)
| 3.91 / 11 : 43
|
| FC | 411 Var.
| 8.69 - 7.72
| W (80 PS)
| Dto. |
| FC | 412 Var.
| 8.72 - 2.73
| W (80 PS)
| Dto. |
FE
| 412 Var.
| 3.73 - 7.73
| W (80 PS)
| 3.90 / 10 : 39
|
| FE | 412 Var.
| 8.73 - 5.74
| AT (75 PS)
| Dto. |
| FE | 412 Var.
| 8.73 - 5.74
| AN (85 PS)
| Dto. |
| FE | 412 Lim.
| 8.73 - 5.74
| AT (75 PS)
| Dto. |
| | | | | |
1. 4. Weitere Modifikationen:
10.69 Vergrößerung der Zulaufbohrung im Lagerrohrdeckel
11.72 verstärkte Synchronisation des 2. Ganges
4.73 Vergrößerung der Bohrung im Umkehrhebel und Vergrößerung des Exzenterbolzens
8.73 Verstärkung des Kegelrollenlagers für den Triebling